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Leistung

Wärmedämmung fürs Dach

Ihr Haus wird im Winter zum Kühlschrank und im Sommer zum Brutkasten? Dann sprechen Sie uns ganz unverbindlich auf die Möglichkeiten einer Dachdämmung an. Über das Dach geht die meiste Wärme verloren – und genau dort lässt sich am wirksamsten gegensteuern.

Was eine gute Dämmung leistet

Eine gute Dämmung schützt effektiv vor Kälte, Hitze und Lärm und garantiert Ihnen so ein angenehmes Wohnklima sowie mehr Lebensqualität. Der Effekt im Sommer wird dabei oft unterschätzt: Eine ausreichend dicke Dämmschicht verzögert, wie schnell sich der Dachraum unter der Sonneneinstrahlung aufheizt. Das macht den Unterschied zwischen einem nutzbaren Dachgeschoss und einem Raum, den man von Juni bis August meidet.

Zum Vergleich: Ein 50 Jahre altes, ungedämmtes Einfamilienhaus mit 100 Quadratmetern verbraucht jährlich rund 3.700 Liter Heizöl. Eine zeitgemäße und fachgerecht umgesetzte Dämmung kann den Verbrauch auf etwa 500 bis 700 Liter verringern.

Aufsparren- oder Zwischensparrendämmung?

Die Aufsparrendämmung liegt als durchgehende Schicht über den Sparren. Sie ist bauphysikalisch die beste Lösung, weil sie kaum Wärmebrücken zulässt und die Sparren im Innenraum sichtbar bleiben können. Sinnvoll ist sie dann, wenn das Dach ohnehin geöffnet wird – also im Zuge einer Neueindeckung.

Die Zwischensparrendämmung wird zwischen die Sparren eingebracht und lässt sich auch von innen ausführen, ohne die Dacheindeckung anzufassen. Sie ist die wirtschaftlichere Variante, erreicht aber nur so viel Dämmstärke, wie die Sparrenhöhe hergibt. Häufig kombinieren wir beide Verfahren, um die geforderten Werte ohne übermäßige Aufbauhöhe zu erreichen.

  • Aufsparrendämmung – wärmebrückenarm, im Zuge der Neueindeckung
  • Zwischensparrendämmung – wirtschaftlich, auch von innen möglich
  • Kombination beider Verfahren für hohe Dämmwerte
  • Dämmung der obersten Geschossdecke bei ungenutztem Dachraum

Bauphysik ernst nehmen

Eine Dämmung ist mehr als Material zwischen Balken. Entscheidend ist der Gesamtaufbau: Nach innen braucht es eine luftdichte Ebene, damit keine feuchte Raumluft in die Konstruktion gelangt, nach außen eine diffusionsoffene Unterdeckbahn, damit anfallende Feuchtigkeit wieder austrocknen kann.

Wird diese Reihenfolge missachtet, kondensiert Wasser in der Dämmebene – und dann entsteht genau der Schimmel, den die Dämmung eigentlich verhindern sollte. Wir planen den Aufbau deshalb als Ganzes und führen Anschlüsse an Fenster, Gauben und Durchdringungen sorgfältig aus.

Ungenutzter Dachboden? Dann geht es einfacher

Wenn Ihr Dachgeschoss nicht ausgebaut ist und auch nicht ausgebaut werden soll, ist die Dämmung der obersten Geschossdecke die deutlich günstigere Maßnahme. Sie wirkt bezogen auf die Kosten hervorragend, weil nur die Fläche gedämmt wird, die den beheizten Bereich tatsächlich begrenzt.

Wir beraten Sie dazu, welche Variante in Ihrem Fall wirtschaftlich sinnvoll ist – auch mit Blick auf spätere Ausbaupläne. Wer in fünf Jahren ausbauen will, dämmt besser gleich die Dachschräge.

Häufige Fragen

Wärmedämmung – Ihre Fragen, unsere Antworten

Die Fragen, die uns zu diesem Thema am häufigsten gestellt werden.

Wie viel Heizkosten spare ich durch eine Dachdämmung?
Die Größenordnung ist erheblich: Ein 50 Jahre altes, ungedämmtes Einfamilienhaus mit 100 Quadratmetern verbraucht rund 3.700 Liter Heizöl im Jahr. Fachgerecht gedämmt sind etwa 500 bis 700 Liter möglich. Wie viel es bei Ihnen wird, hängt vom Ausgangszustand, der Heiztechnik und Ihrem Nutzungsverhalten ab.
Hilft die Dämmung auch gegen sommerliche Hitze?
Ja. Eine ausreichend dicke Dämmschicht verzögert deutlich, wie schnell sich der Dachraum aufheizt. Am besten wirkt sie zusammen mit außenliegendem Sonnenschutz an den Dachfenstern und konsequentem Lüften in den kühlen Nachtstunden.
Kann ich von innen dämmen, ohne das Dach zu öffnen?
Ja, das ist die klassische Zwischensparrendämmung. Sie ist günstiger und schneller, die erreichbare Dämmstärke ist aber durch die Sparrenhöhe begrenzt. Wichtig ist eine sauber ausgeführte luftdichte Ebene nach innen – daran entscheidet sich, ob der Aufbau dauerhaft funktioniert.
Welcher Dämmstoff ist der richtige?
Mineralwolle ist der bewährte Standard mit gutem Brand- und Schallschutz. Holzfaser punktet beim sommerlichen Hitzeschutz. Hartschaum-Dämmplatten liefern die beste Dämmleistung pro Zentimeter und kommen vor allem bei der Aufsparrendämmung zum Einsatz. Was passt, hängt von Aufbau, Budget und Ihren Prioritäten ab.
Muss die Dampfsperre wirklich sein?
Ja. Ohne luftdichte Ebene nach innen gelangt feuchte Raumluft in die Konstruktion und kondensiert dort. Genau so entstehen Feuchteschäden und Schimmel in der Dämmebene. Die luftdichte Ebene ist keine Option, sondern Teil eines funktionierenden Aufbaus.

Wir stehen auf den Dächern in Ihrer Umgebung

Sie brauchen einen Dachdecker? Eine neue Gaube? Eine Solaranlage oder eine Dachsanierung? Wir sind da, wo Sie uns brauchen – schnell, zuverlässig und fair kalkuliert.

Angebot für Wärmedämmung02652 556 39 30

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