Erst schauen, dann planen
Am Anfang steht immer die Besichtigung. Wir schauen uns den Dachstuhl an, prüfen Lattung, Konterlattung und Unterspannbahn und bewerten, was erhalten werden kann und was ersetzt gehört. Erst danach sprechen wir über Material und Optik – denn eine schwere Schieferdeckung stellt andere Anforderungen an die Statik als ein leichter Betondachstein.
Aktuelle Anforderungen an den Wärmeschutz stellen gerade im Sanierungsbereich hohe Ansprüche an Sie als Hauseigentümer. Wer das Dach ohnehin neu deckt, sollte die Dämmung gleich mitdenken: Ein zweites Gerüst und ein zweiter Eingriff in die Dachhaut kosten deutlich mehr als die Mehrleistung im ersten Zug.
Material ist Geschmackssache – und eine Frage der Physik
Tonziegel sind der Klassiker: langlebig, farbecht und in unzähligen Formaten und Oberflächen verfügbar. Betondachsteine sind die wirtschaftliche Alternative mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Naturschiefer ist die hochwertigste Variante – regionaltypisch, außergewöhnlich langlebig und in verschiedenen Deckarten verlegbar, von der Altdeutschen Deckung bis zur Rechteck-Doppeldeckung.
Metalleindeckungen aus Titanzink oder Aluminium kommen dort zum Einsatz, wo flache Neigungen, moderne Architektur oder besonders exponierte Lagen im Spiel sind. Wir beraten Sie zu Optik, Lebensdauer und Pflegeaufwand und zeigen Ihnen Musterflächen, bevor Sie sich entscheiden.
- Tonziegel und Betondachsteine in allen gängigen Formaten
- Naturschiefer in klassischen und modernen Deckarten
- Titanzink- und Aluminiumdeckungen
- Passende Dämmung als Auf- oder Zwischensparrenlösung
Sauber gearbeitet bis ins Detail
Ein dichtes Steildach entsteht nicht in der Fläche, sondern an den Rändern: Ortgang, Traufe, First, Grat und Kehle. Dazu kommen Anschlüsse an Schornstein, Gauben und Dachfenster. Wir arbeiten diese Punkte handwerklich sauber aus und setzen auf durchdachte Belüftung, damit anfallende Feuchtigkeit zuverlässig abtrocknen kann.
Zum Abschluss räumen wir die Baustelle vollständig ab und entsorgen das Altmaterial fachgerecht. Bei Verdacht auf asbesthaltige Baustoffe im Bestand stimmen wir das Vorgehen vorher mit Ihnen ab.


