Das Prinzip der hinterlüfteten Fassade
Vorgehängte hinterlüftete Fassaden gehören heute zu den erfolgreichsten Fassadensystemen. Der Aufbau trennt die Funktionen sauber voneinander: Die äußere Bekleidung hält Wind und Schlagregen ab, eine dahinterliegende Luftschicht führt Feuchtigkeit zuverlässig ab, und die Dämmebene sorgt für den Wärmeschutz.
Genau diese Trennung macht das System so dauerhaft. Feuchtigkeit, die von außen oder als Wasserdampf von innen kommt, kann in der Hinterlüftungsebene abtrocknen, statt in der Konstruktion zu bleiben. Das Ergebnis ist eine Fassade, die auch nach Jahrzehnten noch funktioniert – ohne Algenbewuchs und ohne die Rissbildung, die man von manchem Wärmedämmverbundsystem kennt.
Metall: Hochleistung unter extremen Bedingungen
Überall dort, wo Hochleistung unter extremen Bedingungen gefordert ist, werden Metallsysteme eingesetzt. Mit einer Titanzink-, Kupfer- oder Aluminiumfassade gelingt es, die beiden primären Kriterien zu erfüllen – die optische Aufwertung der Fassade und der optimale Schutz der darunterliegenden Baukonstruktion – und das absolut wartungsfrei.
Titanzink entwickelt an der Luft eine gleichmäßige Patina, die die Oberfläche selbst schützt. Kupfer durchläuft die bekannte Wandlung von warmem Rotbraun über Dunkelbraun bis zur grünen Patina. Aluminium ist besonders leicht und in nahezu jedem Farbton beschichtbar – interessant überall dort, wo die Unterkonstruktion wenig Last aufnehmen kann.
- Titanzink in Winkelstehfalz, Doppelstehfalz oder als Paneel
- Kupfer mit charakteristischer Patina-Entwicklung
- Aluminium – leicht und in fast jedem Farbton
- Schiefer und Faserzement als Alternative in klassischer Optik
Gestaltung ohne enge Grenzen
Neben der funktionalen Sicherheit überzeugen vor allem die gestalterischen Möglichkeiten. Bei der Gestaltung der äußeren Hülle eines Hauses sind fast keine Grenzen gesetzt. Typisch ist der Putz an der Fassade – aber wem das zu trist und eintönig ist, der kann seinem Haus nicht nur die Krone aufs Dach setzen, sondern den passenden Mantel aus Zink, Schiefer, Holz oder dem edelsten Material Kupfer geben.
Besonders reizvoll ist die durchgehende Gestaltung von Dach und Fassade im selben Material. Wir setzen das regelmäßig um – vom vollflächig bekleideten Giebel bis zur akzentuierten Teilfläche, die einen Anbau oder eine Gaube gezielt hervorhebt.


